Förderzeit und Lerntandems

Schüler der 9./10 Klassen, zum Teil auch der Kursstufe helfen Schüler  anderer Klassenstufen. Sie sind Lernpartner hauptsächlich in den Kernfächern. Hierbei  können Schüler ihre Lernorganisation verbessern, Hilfe bei Hausaufgaben bekommen und auf Klassenarbeiten lernen. Dieses Konzept wurde zu einer Erfolgsgeschichte, so dass sich in einem Schuljahr über 40 Lerntandems bilden. Pädagogisch begleitet und organisiert wird diese interne Schülerhilfe durch zwei Lehrkräfte des Lichtenstern-Gymnasiums.

Morgenkreis und Klassenlehrerstunde

Jede Woche beginnt der Unterricht für die Klassen mit dem Morgenkreis. In dieser kurzen Eingangsphase vor dem eigentlichen Unterricht ist Zeit für eine Andacht, gemeinsame Stille oder ein Lied und den Austausch über wichtige Klassenthemen zu sprechen. Die Woche beginnt theologisch gesprochen mit dem Segen, nicht mit den Problemen. Ergänzend dazu gibt es die Klassenlehrerstunden (in der Unterstufe wöchentlich, in der Mittelstufe in unterschiedlichen Zyklen), die Raum bieten für die Diskussion von organisatorischen Themen, Probleme innerhalb der Klasse, aber auch den Austausch über Ausflüge und Erlebnisse der Schüler. Diese dedizierten Stunden öffnen Zeit für die pädagogische Arbeit der Klassenlehrertandems mit ihren Klassen.

LionsQuest in Unter- und Mittelstufe

In der Unter- und Mittelstufe setzen die Kolleginnen und Kollegen des Lichtenstern-Gymnasiums das pädagogische Handwerkszeug der LionsQuest-Seminare ein. Hierzu gibt es eine wöchentliche Klassenlehrerstunde, in der neben Organisatorischem dringliche Anliegen der Schüler unter Anleitung behandelt werden. Das pädagogische Konzept von LionsQuest beinhaltet verschiedenste entwicklungspsychologische Aspekte: Umgang mit den eigenen Gefühlen, Umgang mit Anderen, Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen sozialen Umwelt. Persönlichkeit bilden und Persönlichkeit stärken - mit diesen Konzepten begleiten die Klassenlehrer ihre Klassen in Unter- und Mittelstufe.

Pädagogische Tage und EMU

Das Kollegium des LGS will in seiner pädagogischen Arbeit im Interesse der Schüler handeln und am Puls der Zeit zu sein. Dafür sind Pädagogische Tage von großer Bedeutung. Sie sind die kontinuierliche Fortbildung der Lehrerschaft in verschiedensten Bereichen ihres pädagogischen Handelns: Differenzierung, Begabtenförderung, neue Lernformen und Medien, Entwicklung von wesentlichen Bestandteilen des Unterrichts (z.B. der Unterrichtsnote) und viele weitere Bereiche. Alles mit dem Ziel noch näher an den Schülern zu sein und das Beste aus der Schulzeit herauszuholen. Ergänzend dazu nutzen die Lehrer des LGS das Instrument "EMU" (evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik), um sich selbst und ihren Unterricht im Blick zu behalten. Dabei handelt es sich um ein diagnostisches Instrumentarium, dass der Analyse des Unterrichts und seiner Optimierung dient.