Austausch mit Swanmore/Großbritannien (Englisch)

Für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 findet ein Austausch mit dem Swanmore College of Technology in Swanmore/Hampshire im Vereinigen Königreich statt. Hier können sich die Schüler auf einen - nicht nur für die Sprachkenntnisse - lehrreichen und spannenden Austausch freuen. Besuche in London, Winchester und anderen sehenswerten Städten bereichern das Programm. Neben dem Aufenthalt im Swanmore College ist vor allem der Umgang mit den Gastgebern und ihren Familien ein echtes Lernerlebnis für alle Schülerinnen und Schüler.

Austausch mit Corsier-sur-Vevey/Schweiz (Französisch)

Ab dem Schuljahr 2014/2015 hat das Lichtenstern-Gymnasium wieder einen französischsprachigen Austauschpartner: das Collège de Corsier-sur-Vevey in der Schweiz. Die neue Partnerschule liegt am Genfer See zwischen Lausanne und Montreux. Die Verantwortlichen haben bereits intensiv Kontakt aufgenommen. Der erste Austausch kann in der Klassenstufe 9 mit einer dortigen Klassenstufe 8 im Frühsommer/Sommer 2016 erfolgen. Wir freuen uns auf den neuen Austausch mit der kleinen, aber schön gelegenen und gut aufgestellten Schule in der Romandie, dem französischsprachigen Teil der Schweiz.

17.09.2010

Comenius-Schulpartnerschaft (Slowakei)

Das Comenius-Projekt lebt weiter

Nach Abschluss der Förderung des bilateralen Comenius-Projektes führt das Lichtenstern-Gymnasium den Austausch mit dem evangelischen Gymnasium im slowakischen Banská Bystrica fort. Seit nunmehr bereits 10 Jahren besteht die Freundschaft zwischen den Schulen und sie soll auch weiterhin durch den Austausch lebendig gehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler des LGS haben die Möglichkeit an diesem Austausch teilzunehmen.

Im folgenden Informationen zum Comenius-Projekt und zur Entstehung des Austausches in den vergangenen Jahren:

Erstmalig Comenius-Projekt am Lichtenstern-Gymnasium

Noch bevor der Unterricht angefangen hat, steht fest, dass das Schulleben am Lichtenstern-Gymnasium auch im Schuljahr 2010/2011 ereignisreich sein wird. Mit der erstmaligen Förderung eines bilateralen Comenius-Projektes erfährt die Schulpartnerschaft mit dem evangelischen Gymnasium im slowakischen Banská Bystrica in den kommenden zwei Jahren besondere Aufmerksamkeit.
„Das ist eine ehrenvolle Aufgabe, aber machen wir uns nichts vor, da kommt viel Arbeit auf uns zu“, so Karin Dornemann. Unsere engagierte Lehrerin hat in den zurückliegenden fünf Jahren den ungewöhnlichen Schüleraustausch aufgebaut. Ungewöhnlich deshalb, weil es bundesweit die einzige Schulpartnerschaft im Rahmen der aktuellen bilateralen Comenius-Projekte mit einer slowakischen Schule ist. Und weil sich diese Partnerschaft in den zurückliegenden Jahren gut entwickelt hat, ist Karin Dornemann auch nicht bange, dass die hohen Erwartungen an dieses Comenius-Projekt nicht erfüllt werden könnten.


Zwei Gesichter Europas – grenzenlos sehen, doppelt wahrnehmen

Unter diesem Arbeitstitel werden Sachsenheimer Gymnasiasten mit ihren slowakischen Partnern verschiedene Fragestellungen bearbeiten. Neben einem Themenkomplex „Gender und Lebenschancen“ werden sich die beteiligten Schülerinnen und Schüler geschichtlich-politischen, lebensgeschichtlich-gesellschaftlichen sowie kirchlichen Arbeitsgebieten widmen. Ursprung der Schulpartnerschaft ist die langjährige Zusammenarbeit der evangelischen Landeskirchen Württembergs und der Slowakei. Insbesondere wurde diese Partnerschaft durch das Diakonische Werk sowie das Gustav Adolf Werk in Württemberg getragen. Allen Themenstellungen liegt die zentrale Frage nach den entsprechenden Verhältnissen vor und nach dem Fall des eisernen Vorhangs zugrunde, sowie die Möglichkeiten der weiteren Verbesserung der Beziehungen zwischen der Slowakei und Deutschland. Diesem Anspruch kann das Projekt nur dann genügen, wenn die Ergebnisse des Projektes entsprechend dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Neben einer internetbasierten Ergebnispräsentation sind Ausstellungen im kommunalen und kirchlichen Raum geplant.

Sprachbarrieren überwinden

Neu für die Schulpartnerschaft ist die Anforderung, im Rahmen dieses Projektes sprachliche Grundkenntnisse in Slowakisch zu vermitteln. Hier kommt Karin Dornemann, die selbst Anglistik und Slawistik in Heidelberg studiert hat, die gute Elternarbeit am Sachsenheimer Gymnasium zugute. Mit Eva Kasurinen steht ihr eine gebürtige Slowakin zur Seite, die bereits in der Vergangenheit als Austauschbegleitung Banská Bystrica kennengelernt hat.
Von slowakischer Seite sind diesbezüglich keine besonderen sprachlichen Maßnahmen notwendig. Deutsch wird am evangelischen Gymnasium als erste Fremdsprache gelernt. Durch bilingualen Unterricht kommen die slowakischen Schüler auf bis zu 20 Wochenstunden, in der sie sich mit der deutschen Sprache auseinandersetzen. „Und wenn das nicht reicht, dann hat man immer noch Englisch, um sich miteinander zu verständigen."

Jahrgangsübergreifendes Lernen angestrebt

Besonders spannend wird sein, wie sich die Gruppe der beteiligten Schüler letztlich zusammensetzt. Während die slowakischen Teilnehmer aus einem Jahrgang stammen, wird sich die Sachsenheimer Gruppe jahrgangsübergreifend zusammensetzen. Dies stellt besondere Anforderungen an die Formulierung der einzelnen Arbeitsaufträge, die dem Leistungsniveau der Mittel- und Oberstufenschüler angepasst sein müssen. Ein Vorteil dabei ist natürlich, dass das Projekt und der Slowakeiaustausch so in der gesamten Schulgemeinschaft verankert sind.
Karin Dornemann muss nun in den kommenden Wochen mit ihren Kolleginnen und Kollegen vieles koordinieren, damit das Projekt bereits Anfang Oktober mit einer zehntägigen Fahrt in die Mittelslowakei richtig starten kann.

Termine