21.02.2017

Neue Impulse durch externe Beratung

Beim zweiten Informationsaustausch stellten unsere Schülerinnen Amanda Schüle und Jana Skrobanek, die als Schülervertreter dem Kernteam unseres Projektteams angehören, unserem externen Berater Herrn Blesch von Ernst & Young den bisherigen Verlauf sowie den aktuellen Stand unseres Projektes vor.

 

Im gemeinsamen Gedankenaustausch wurde die weitere Vorgehensweise sowie die Strategie für unsere Abschlusspräsentation besprochen. Dabei erhielten wir wertvolle Tipps, die für uns angesichts des komplexen Projektes für eine erfolgreiche Gesamtdarstellung bei der anstehenden Schlusspräsentation hilfreich sind.

08.02.2017

Ein Logo für das Lernkonzept "Interdisziplinäre Projekte"

Alle Schülerinnen und Schüler des Lichtenstern-Gymnasiums waren aufgefordert, bei der Gestaltung eines Logos für unsere interdisziplinären Projekte mitzuwirken. 67 Vorschläge wurden bei Kunstlehrer Sven Gossel eingereicht. Der Schülerbeirat hat sich am 8. Februar intensiv mit allen Entwürfen beschäftigt. Brillante Ideen kamen dabei zusammen und den Migliedern des Schülerbeirates fiel es nicht leicht, ihre Favoriten zu bestimmen. Am Ende blieben acht Logovorschläge, die die unterschiedlichsten grafischen Elemente und Ideen beinhalten. Spannend wird nun sein, wer die endgültigen Gewinner des Wettbewerbs sein werden und wie aus diesen ganzen Ideen ein endgültiges Logo für unser Lernkonzept "Interdisziplinäre Projekte" entsteht.

18.01.2017

Mit Agilem Projektmanagement zum interdisziplinären Schulcurriculum

Am evangelischen Lichtenstern-Gymnasium haben wir in der Vergangenheit schon einige schuleigene Curricula erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Vernetzt lehren, vernetzt lernen - mit der Erarbeitung eines interdisziplinären Bildungskonzeptes betreten wir am Lichtenstern-Gymnasium jedoch Neuland. Neu ist für uns die curriculare Festschreibung eines fächerverbindenden didaktischen Konzeptes und die Einbeziehung unserer Schülerinnen und Schüler in den Entstehungsprozess. Dies macht das pädagogische Vorhaben sehr komplex.

 

Mitarbeiter des Ditzinger Maschinenbauers TRUMPF führten uns in agiles Projektmanagement ein, das uns gerade im Hinblick auf die Einbeziehung unserer Schüler und die knappen Zeitressourcen als zielführendes Instrumentarium für den Projekterfolg bis zum Ende des Schuljahres erschien.

 

Als Kernteam treffen wir uns wöchentlich und besprechen die nächsten Schritte , die im Rahmen unseres Projektes zu leisten sind. Im vierwöchigen Rhythmus kommt das gesamte Team mit unserem Schülerbeirat und den involvierten Lehrerinnen und Lehrern, die an den interdisziplinären Klassenprojekten beteiligt sind, zusammen. Dabei informieren wir über den Projektstand,  blicken zurück, was erledigt wurde, holen uns die Meinung des Gesamtteams ein und besprechen die nächsten wegweisenden Schritte.

 

Geplant haben wir, dass wir nun in einem nächsten Schritt Jahrgangsstufen bilden, die die einzelnen interdisziplinären Curricula abschließend ausarbeiten und mit den Schülern bewerten, damit wir diese in diesem Wettbewerbs- und Pilotjahr umsetzen und unsere Erfahrungen sammeln können.

16.01.2017

Projektvorstellung in den Schulgremien

Die Kick-Off-Veranstaltung zum Würth Bildungspreis 2017 gab den Anstoß, die Schulöffentlichkeit über das Vorhaben zu informieren. Unser Schülerbeirat stellte das Projekt im November 2016 dem Elternbeirat sowie der Gesamtlehrerkonferenz des Lichtenstern-Gymnasiums vor.

 

Ein intensiver Austausch war mit den Mitgliedern unseres neu geschaffenen Forum Beirats möglich. Dieses beratende Gremium zeigte sich von unserem pädagogischen Vorhaben beeindruckt und gab zusätzliche Impulse, die wir im Verlauf der weiteren Projektarbeit berücksichtigen werden.

 

Auf einer Schülervollversammlung konnte dann Schülerbeiratsmitglied Amanda Schüle (K1) unsere ganze Schülergemeinschaft über die bisherige Projektarbeit in Kenntnis setzen.

 

 

25.10.2016

Kick off zum Würth Bildungspreis 2017

Fotos: Würth

Vernetzt lehren – vernetzt lernen

 

Die bereits elfte Runde für den Würth-Bildungspreis wurde kürzlich im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart gestartet. Bei den sechs ausgewählten Projektschulen mit dabei ist das Evang. Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim mit der Erarbeitung eines interdisziplinären Schulcurriculums.

 

Geht mit Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 auch die Schule 4.0 einher? Am Evang. Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim haben sich Lehrer und Schüler intensiv mit den Gegebenheiten, den Chancen und den Risiken einer vernetzten Welt auseinandergesetzt. Wer für unsere zunehmend vernetzte Welt fit sein will, der sollte auch in vernetzten Lernarrangements unterrichtet werden, zumindest zeitweilig. Dies soll zukünftig im neu geschaffenen Forum Lechler in interdisziplinären Projekten in den Klassen sieben bis zehn in den Fächern Kunst, NWT und Ökonomie geschehen.

Um aus einer Idee ein schlüssiges didaktisches Konzept zu entwickeln, haben die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer nun ein Schuljahr lang Zeit. Denn mit dem Projekt „Die vernetzte Gesellschaft: Industrie 1.0 bis 4.0 im interdisziplinären Unterricht“ wurde das Lichtenstern-Gymnasium Sachsenheim im Rahmen des Würth-Bildungspreises 2017 als eine von sechs Schulen in den Würth-Förderkreis aufgenommen

 

Kickoff im Neuen Schloss

 

„Alle anwesenden Schulen dürfen sich schon einmal als Sieger fühlen.“ Mit dieser Aussage eröffnete Thomas Schenk, Referent für Schule und Wirtschaft am Kultusministerium Baden-Württemberg sein Grußwort bei der diesjährigen Kickoff-Veranstaltung zum Würth-Bildungspreis 2017. Die Aufnahme mit einem Zukunftsprojekt in den Förderkreis ist die erste Hürde, die Schulpräsentation beim Kickoff ein erster Projektmeilenstein. Über ein Jahr begleitet die Stiftung Würth die ausgewählten Projektschulen, bietet Möglichkeiten zu externer Beratung und stellt ein finanzielles Budget zur Verfügung. „Wir wollen diese Projekte im Schuljahr 2016/17 begleiten und freuen uns, wenn diese dank unserer Förderung zu einem Erfolg für die jeweilige Schule werden“, so Stefanie Hagenmüller, die das Kompetenzzentrum für Ökonomische Bildung der Würth-Stiftung leitet.

 

Ein Schülerbeirat unterstützt die Lehrer

 

Am Lichtenstern-Gymnasium geht nun die eigentliche Arbeit los. Neben dem Lehrerteam um Albrecht Schächterle und Timo Schuh wurde ein Schülerbeirat eingerichtet. Zwölf Schülerinnen und Schüler von der siebten Klasse bis zur Kursstufe beraten das Lehrerteam. Sie diskutieren die konzeptionellen Vorschläge, planen die Durchführung der Pilotprojekte und prüfen deren Umsetzbarkeit. „Schüler sind in zahlreichen unserer Schulgremien vertreten, aber diese enge Zusammenarbeit im pädagogisch-didaktischen Feld ist etwas Neues für uns. Wir am Lichtenstern-Gymnasium sind gespannt auf die Ergebnisse unserer Projektgruppe“, so Reinhart Gronbach, der in diesem Projekt die inhaltliche Verwirklichung der Vision des Forums als Marktplatz der Ideen und als Ort des Austauschs und der Begegnung sieht.
Man darf auf das pädagogische Konzept und die ersten Erfahrungen am Ende dieses Schuljahres gespannt sein. Dabei wäre es wünschenswert, dass sich dieser interdisziplinäre Projektansatz bewährt und dass er modellhaft auch für andere Schulen ein didaktisches Konzept sein kann.

 

 

Infos: Bereits zum elften Mal hat das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung den Würth Bildungspreis ausgeschrieben. Neben dem Lichtenstern-Gymnasium wurden fünf weitere Schulen mit ihren Projekten in den diesjährigen Förderkreis aufgenommen. Kurzvorstellungen der ausgewählten Projekte finden Interessiert hier:

www.wue rth.de/web/de/kompetenzzentrum/wbp/wuerth_bildungspreis_2017/bip_kurzbeschreibung2017.php