Unser Aufbaugymnasium

Fachhochschulreife und Abitur nach der Mittleren Reife -  gerade für Sie als Mädchen?

 

Sicher! Das geht!  Nach zwei Jahren zu Fachhochschulreife, nach drei Jahren zum Abitur. Dazu haben wir das besondere Angebot des Aufbaugymnasiums. Seit über 60 Jahren führt das Evangelische Lichtenster-Gymnasium junge Frauen zum Abitur bzw. zur Fachhochschulreife.

Nach der Mittleren Reife kommen vor allem Realschülerinnen mit und ohne Französisch an unsere Schule. Liegt kein Französisch vor, so wird diese Fremdsprache in den nächsten drei Jahren gelernt.  Auch wechseln Gymnasiastinnen mit dem Versetzungszeugnis aus den Klassen 9 und 10 in unser Aufbaugymnasium. Ebenso können Waldorfschülerinnen  über eine Aufnahmeprüfung an unsere Schule kommen. 

Durch Fachhochschulreife und Abitur eröffnen sich mit oder ohne Studium gute Berufschance. Warum gerade bei uns am Evangelischen Lichtenstern-Gymnasium?

  • weil wir nur 16 bis 18 Schülerinnen in der Eingangsklasse 11 haben und damit eine intensive Lernatmosphäre bieten
  • weil wir über den Unterricht hinaus eine Studienzeit in den Kernfächern haben
  • weil bei uns Lehrerinnen und Lehrer auch außerhalb des Unterrichts zu erreichen sind und helfen, wo der "Schuh drückt"
  • weil wir als Mädchenschule für Sie interessante Profile und Schwerpunkte anbieten durch 
  • ... Förderung musischer Begabungen im Kernfach Musik sowie durch musikalische Aktivitäten im Orchester, Chor oder in der JazzCrew
  • ... durch das besondere Profilfach Ökonomie/Diakonie, in dem ökonomische Grundbildung und diakonische Aufgaben in Richtung auf Sozialmanagement verbunden sind
  • ... durch Einüben von Verantwortung durch ein zweiwöchiges Sozialpraktikum in Klasse 11
  • weil wir im Alltag versuchen, christliches Leben miteinander zu teilen und zu gestalten

Im Aufbaugymnasium verfolgen wir einen ganzheitlichen Bildungsansatz. Gemeinsam leben und lernen ist nicht nur eine Floskel, sondern unser Anspruch. So pflegen wir in unserer familiär überschaubaren Schule gemeinschaftsfördernde Aktivitäten. Eigenverantwortliches Lernen fördern und dabei die Persönlichkeit stärken -  auf diesem Weg wollen wir unsere Schülerinnen unterstützend begleiten. 

 

 

Unser Internat im Übergang

Bildungswege ändern sich. Das spüren auch wir am Lichtenstern-Gymnasium. Wegen der rückläufigen Schülerzahlen im Internat werden wir dieses mit dem Schuljahr 2018/19 schließen.

Die Schließung des Internats eröffnet auch neue Möglichkeiten, für unser Aufbaugymnasium ab Klasse elf ebenso wie für unser Tagesgymnasium ab Klasse fünf.

 

 

Ein Bericht in der Vaihinger Kreiszeitung vom 14. Juli 2016 bringt diese Veränderungen sehr gut zum Ausdruck.

 

 

Das Internat wird zum Studienkolleg

 

Am Sachsenheimer Lichtenstern-Gymnasium geht bald eine 60-jährige Geschichte zu Ende

 

Von Michael Banholzer Erstellt: 14. Juli 2016

 

Sachsenheim. Das Mädcheninternat des Sachsenheimer Lichtenstern-Gymnasiums wird in zwei Jahren schließen. Grund sind sinkende Schülerzahlen, die einen wirtschaftichen Betrieb nicht mehr möglich machen, wie Schul- und Internatsleiter Reinhart Gronbach bestätigt. „Wir hängen sehr an unserem Internat, weil es der Ursprung der Schule ist.“ Aber andererseits eröffne die Schließung auch wieder Neues. Das Schlossgebäude, in dem bislang die Wohnräume der Oberstufenschülerinnen untergebracht sind, wird in Zukunft als Studienkolleg für die Kursstufe genutzt werden.

 

Damit geht eine mehr als 60-jährige Geschichte zu Ende. Seit 1954 gibt es das Mädcheninternat, in dem bis zu 60 Schülerinnen der Klassenstufen 11, 12 und 13 Platz finden. Noch im Schuljahr 2007/2008 sei das Internat stets gut ausgelastet gewesen, so Schulleiter Gronbach. Im Schuljahr 2010/2011 kam dann aber ein großer Einbruch: Die Zahl der Internatsschülerinnen halbierte sich fast auf 36. Vor zwei Jahren sank die Schülerzahl dann noch einmal deutlich. Im vergangenen wie im laufenden Schuljahr gab es dann nur noch jeweils zwei Bewerbungen. Damit wohnen jetzt nur noch 14 Mädchen in ihrer Schule – zu wenig. Bei 30 wäre ein wirtschaftlicher Betrieb noch gewährleistet, erklärt Reinhart Gronbach. Auch mit 20 hätte man noch gerade so leben können. Doch so habe man keine andere Wahl mehr als die Schließung, die in zwei Jahren erfolgen soll. Die Schülerinnen, die heute noch auf ihr Abitur hinarbeiten, werden bis dahin ihre Schulzeit abgeschlossen haben. Es muss sich also wegen der Schließung keine Schülerin eine neue Bleibe suchen, versichert der Schulleiter.

 

Die Schulform Internat werde in Deutschland immer weniger nachgefragt, sucht Gronbach nach den Gründen für das schwindende Interesse. Früher seien vor allem Töchter aus kinderreichen, mittelständischen Familien gekommen. Diese gebe es aber kaum noch. Und wer sich ein Internat leisten könne, gehe lieber nach England. Die Individualisierung lege zudem die Latte höher für solche Angebote, so der Schulleiter: „Der Internatsgedanke lebt von der Gemeinschaft.“ Reformen wie die Umwandlung von Zweibettzimmern in Einzelzimmer seien räumlich zwar möglich. Doch selbst das ändere inzwischen kaum noch was, so Gronbach.

 

Bei allem Bedauern blicke er aber nach vorn. Bei insgesamt 500 Schülern habe das Internat ja dann doch nur einen Bruchteil ausgemacht. Und beim Tagesgymnasium sei die Nachfrage steigend. Daher wird das Lichtenstern-Gymnasium ab dem kommenden Schuljahr in der Eingangsklasse dreizügig werden. Und für den Wohnbereich, der im Schlossgebäude untergebracht ist, gibt es auch schon Pläne. Dort soll sich in Zukunft die Kursstufe auf die Abiturprüfungen vorbereiten. In dem Gebäude befindet sich bereits heute ein Klassenzimmer, vier weitere sollen dann noch entstehen. Aus kleineren Räumen werden außerdem Lernateliers. Für die Schüler sei es dann auch etwas Besonderes, wenn sie ab der Oberstufe in ein anderes Gebäude wechseln, glaubt Schulleiter Reinhart Gronbach. Zumal dieses äußerlich geradezu wie ein „Tempel der Weisheit“ wirke.

 

 

 

 

Das Externat

Das Aufbaugymnasium kann auch von Schülerinnen aus Sachsenheim und der näheren Umgebung besucht werden.

Ins Externat werden Schülerinnen aufgenommen, deren Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (incl. Fußweg) unter einer Stunde liegt.

Dies gilt z.B. für Schülerinnen aus

  • Asperg, Besigheim,

  • Bietigheim-Bissingen,

  • Bönnigheim, Markgröningen

  • und Vaihingen/Enz.

Externe Schülerinnen können an allen Mahlzeiten teilnehmen, bekommen einen Schreibtisch im Internat gestellt und können an den Studienzeiten sowie an den Internataktionen teilnehmen.

Im Schuljahr 2016/2017 beträgt die Elternbelastung für den Besuch des Externats 336,50 € incl. Schulgeld. Dieser Betrag wird pro Schuljahr 12 Monate abgebucht.

Für Schülerinnen, die Musik als Profilfach wählen, werden weitere 90 € für den Einzelinstrumentalunterricht fällig. Auch dieser Betrag wird pro Schuljahr 12 Monate abgebucht.

Für das Externat ist eine Teilfinanzierung durch BAFöG nicht möglich.